Dolomiten Cup 2025
Direkt vor Ort in der Würth Arena in Neumarkt/Südtirol haben wir spannende Spiele, tolle Fan-Atmosphäre und ein perfekt organisiertes Turnier erlebt.

Vier Teams, ein Pokal
Mit Dynamo Pardubice, dem EV Landshut, den Löwen Frankfurt und Valerenga Oslo war das Teilnehmerfeld auch in diesem Jahr wieder hochkarätig besetzt. Schon im ersten Halbfinale machte Pardubice kurzen Prozess mit dem EVL und gewann klar mit 7:0. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Löwen Frankfurt souverän mit 4:1 gegen Valerenga durch.
Damit kam es am Finaltag zunächst zum Duell um Platz drei, das Landshut knapp mit 2:1 gegen Oslo für sich entschied – ein versöhnlicher Abschluss für die Niederbayern. Im Finale selbst blieb Pardubice seiner Favoritenrolle treu und feierte mit einem 4:1 gegen Frankfurt bereits den dritten Dolomiten-Cup-Sieg bei der dritten Teilnahme. Stark!
Ungleiche Voraussetzungen, große Namen
Das Teilnehmerfeld brachte spannende Geschichten mit sich. Besonders auffällig: die extrem unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten. Während Dynamo Pardubice mit einem Etat von über 25 Millionen Euro aufläuft, muss der EV Landshut mit rund 4,5 Millionen auskommen. Dennoch zeigte der EVL viel Kampfgeist – und verdiente sich damit auch den Respekt der gegnerischen Fans. Mit dem dritten Platz am Ende des Turniers waren die Verantwortlichen um Max Brandl zufrieden.
Ein besonderes Highlight war das Brüderduell zwischen Maksim und Oscar Matushkin, die zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel gegeneinander auf dem Eis standen. Außerdem durften die Zuschauer gleich zwei frischgebackene Weltmeister in Aktion erleben: Lukas Sedlak und Libor Hajek von Dynamo Pardubice sorgten für internationales Flair auf dem Eis. Vor allem Sedlak war skill-technisch eine Klasse für sich und verdiente sich pausenlos Sprechchöre aus dem Dynamo-Fanblock.
Gänsehaut dank der Fans
Mindestens genauso wichtig wie die Spiele: die Stimmung. Rund 1.000 Fans – damit praktisch ausverkauft – verwandelten die Würth Arena in einen Hexenkessel. Vor allem die Anhänger aus Pardubice und Landshut reisten zahlreich an und machten das Turnier zu einem echten Fest. Laute Gesänge, Fahnen, Trommeln – und trotzdem eine familiäre Stimmung, die den Dolomiten Cup so besonders macht.
Perfekte Organisation und Blick nach vorn
Nicht nur die Fans und Teams kamen voll auf ihre Kosten – auch wir als Pressevertreter können nur den Hut ziehen. Von der Akkreditierung über die Unterbringung bis hin zur Verpflegung lief alles reibungslos. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die Jahr für Jahr ein Turnier auf die Beine stellen, das längst einen festen Platz im europäischen Eishockey-Sommerkalender hat.
Und auch 2026 darf man sich schon freuen: Dann wird die Würth Arena mit einer modernen Flexbande ausgestattet. Ein weiteres Argument, warum auch in Zukunft europäische Topteams den Weg nach Neumarkt finden werden.





