Fünf Minuten wegen Meinung – PENNY DEL
Geht ja gut los! Erste - nun ja, genau genommen zweite - PENNY DEL-Kolumne im neuen Jahr und direkt ein Brandthema. Aber hey. Gehört wohl dazu. Also rein da.

(Foto: City-Press)
Durchgegriffen! Woran man erkennt, dass die Lage ernst ist? Wenn eine Pressemitteilung mit drei Sätzen abgespeist wird um ja nicht zu viel oder gar falsches zu verraten. So passiert bei den Augsburger Panthern rund um Florian Elias. Der Stürmer selbst postete etwas später das Eingeständnis verbunden mit der Bitte um Privatsphäre. In Lokalmedien wurde diese Bitte bereits mit Füßen getreten. Schade, aber klickt sich nunmal gut. Für mich bleibt unter dem Strich eine konsequente Handlung der Augsburger Panther, die wohl alternativlos war. Es bleibt ein oder mehrere (gravierende(r)) Fehler eines Eishockeyspielers mit Vorbildfunktion, der/die nicht zu entschuldigen ist/sind. Es bleibt auch ein 23-Jähriger, der die gesundheitlichen Probleme eingesteht und offen damit umgeht. Dem gebührt Respekt, wenngleich es auch keine Entschuldigung für die vermeintliche Tat darstellt. Verzwickt. Am Ende des Tages bleibt nur ALLEN Beteiligten alles Gute zu wünschen und die Privatsphäre ALLER sowie die Entscheidung der Panther zu respektieren.
Sportlich! Rein da! Rein in den geilsten Sport der Welt Und rein in den besten Verteidiger der Liga. Diese hört - meiner Meinung nach - auf den Namen Nicholas Mattinen. Die beste Nachricht: Er bleibt der PENNY DEL erhalten. Der Dank geht an die Adler Mannheim, die dem Kanadier ein Paket geschnürt haben, das seinem Wert angemessen scheint. Wir reden von einem Verteidiger mit 35 Punkten in 37 Spielen, der zudem auch defensive Verantwortung tragen kann. Es ist mir weiterhin ein Rätsel, wie das Projekt "Nordamerika" bei ihm so gnadenlos scheitern konnte. Wir sprechen hier von herausragenden Qualitäten und weiterhin nur 27 Lebensjahren auf dem Buckel. All' das sind gute Nachrichten für die höchste deutsche Liga und die Adler Mannheim. Denn Jungs wie Mattinen dürften auch in der Schweiz oder in Schweden bereits aufgefallen sein. Good job, Adler!
Kalt! In unserer Mitarbeiter-Gruppe ist Ausnahmezustand. Der Grund? Am Samstag ist das Winter Game in Dresden. Wir werden gesammelt vor Ort sein - natürlich nicht alle in arbeitender Funktion, aber dennoch. Hier eine Warnung vor Blitzeis auf den Straßen, dort ein Link für Wärme-Powerbanks. Eines ist klar: Es wird kalt. Die Hoffnung ist, dass das Spiel und Rahmenprogramm uns alle allerdings aufwärmen wird. Rein sportlich ist es die wohl beste Chance der Dresdner Eislöwen den Eisbären Berlin in der laufenden Saison ein Bein zu stellen. Der Aufsteiger hat eine Trainingseinheit mehr als der amtierende Meister und zudem frischere Beine. Der Grund: Berlin muss heute noch in Iserlohn ran und wird dann per Nightliner nach Elbflorenz gefahren. Keine optimalen Voraussetzungen, aber mal ehrlich: Was ist bei einem Outdoor Game sportlich schon optimal? Es wird darum gehen, wer es mehr will. Und das kann der große Vorteil der Eislöwen im Existenzkampf sein.
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Simon Rentel





