Fünf Minuten wegen Meinung – PENNY DEL

Alle wieder aufgewärmt? Ja? Gut! Denn wir haben einiges zu besprechen. In einer Phase, in der die Olympischen Spiele schon einen dicken fetten Schatten vorauswerfen, darf die PENNY DEL nicht in Vergessenheit geraten - und liefert passend dazu einige spannende Themen. 

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(Foto: City-Press)

Aufgeladen! Ey, ganz ehrlich: Manchmal tun ein paar eishockeyfreie Tage auch gut. Aufgrund der bevorstehenden Olympiapause mussten und müssen die PENNY-DEL-Clubs ein echtes Mammutprogramm absolvieren. Diese Woche gibt’s dann mal das sonst so ungewohnte Programm: Donnerstag, Freitag, Sonntag. Das war’s. Kein Dienstag, kein Mittwoch, kein Samstag. Crazy! Und ja, was soll ich sagen? Schön war’s. Ich liebe diesen Sport über alles. Aber es gibt auch Übersättigung – vor allem, wenn man so tief in der Thematik steckt, wie wir es sein möchten. Bitte nicht falsch verstehen: Das alles ist alternativlos für die PENNY DEL, und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die Olympischen Spiele. Aber die vergangenen Wochen waren intensiv – vor allem natürlich auch für die Spieler. Umso besser, dass nun noch einmal alle Batterien aufgeladen werden konnten und die Vorfreude auf das nächste Spiel steigen durfte.

Grenier! Sechs Spiele Sperre für einen Tapser mit dem Stock. Klingt erst mal völlig überzogen. Das Problem an der Geschichte ist allerdings, dass Alex Grenier damit keinen Gegenspieler getroffen hat, sondern einen Linienrichter. Und hier muss der Disziplinarausschuss hart durchgreifen. Respekt vor Schiedsrichtern ist für diesen – und jeden – Sport unerlässlich. Respekt gegenüber dem Gegner übrigens auch, aber das ist ein anderes Thema. Grenier hat diesen Verhaltensgrundsatz mit Füßen getreten. Oder mit Stöcken geschlagen. Bei allem Frust über das „Im-Weg-Stehen“ des Refs darf so etwas nicht passieren. Richtig entschieden.

Grüßeeeeee! Der Samstag war toll! Und das liegt nahezu ausschließlich an euch, liebe Eisis. Eine große Welle an Liebe schwappte uns von Dresdnern, Berlinern, Crimmitschauern, Weißwasseranern und vielen weiteren Fans entgegen. Das Schönste: Danach stand oder saß man gemeinsam in der Kurve. Ohne Krawall – einfach nur mit Freude über ein gelungenes Ereignis. Dass auch wir mit im Block saßen, war zunächst schade, da wir unsere journalistische Aufgabe, euch noch näher ans Geschehen zu bringen, nicht voll erfüllen konnten. Im Nachgang hat aber genau das den Tag besonders gemacht. Das Event war bis auf Kleinigkeiten gelungen, dafür gebührt den Veranstaltern großer Respekt. Wenn in zwei Jahren auch die digitalen Reichweiten noch stärker gefördert werden, gewinnen am Ende alle Seiten noch mehr.
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Simon Rentel