Gekommen, um zu bleiben

Die Löwen Frankfurt haben letzte Saison vor allem mit der Reihe Bokk, Rowney und Ranford für ordentlich Furore gesorgt. Wird es kommende Saison auch so?

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(Foto: City-Press)

Auf der Seite der Abgänge haben wir Callum Booth, Ryan Olsen, Jerry D’Amigo, Carson McMillan, David Elsner, Brendan Ranford und Markus Freis, bei welchen der nächste Arbeitgeber noch nicht offiziell ist. Gerry Flemming (Kloten) Simon Sezemsky (Augsburger Panther), Bastian Kucis (ESC Moskitos Essen), Ryon Moser (Bietigheim Steelers), Paul Reiner (EC Bad Nauheim), Jake Hildebrand (Eisbären Berlin), Kevin Maginot (ERC Ingolstadt), Reece Scarlett (Sport) und Dylan Wruck (Hannover) haben allesamt ihre neuen Arbeitgeber.

Bei den Neuzugängen konnte man einige Kracher verpflichten: Matti Tiilikainen (Team USA U15), Jane Kujala (EV Füssen), Cameron Brace (IK Oskarshamn), Simon Gnyp (Bayreuth Tigers), Markus Schweiger (ESV Kaufbeuren), Kevin Bicker (Jungadler Mannheim U20), Ville Lajunen (Schwenninger Wild Wings), Maskim Matushkin (Tappara), Lua Niehus (Jungadler Mannheim U20), Ben Blood (Pelicans), Marvin Cüpper (Schwenninger Wild Wings), Joe Cannata (IK Oskarshamn) und Cody Kunyk (Kärüpät).

Wenn es die Löwen schaffen, das Scoring auf mehrere Schultern zu verteilen und nicht so stark abhängig von der Bokk-Rowney-??? Reihe sind, sollte die erste Playoff-Runde wieder gebucht sein. Mit Ville Lajunen bekommt man einen der punktbesten Verteidiger der letzten Saison (56 Spiele, zehn Tore und 35 Vorlagen), Ben Blood sorgt für die Sichtfreiheit beim eigenen Torwart und weiß auch seine Mitspieler zu beschützen vor dem großen bösen (David) Wolf [keine Sorge liebe Mannheimer es ist nur ein Witz]. Maksim Matushkin ist ein begnadeter Offensivverteidiger, Joe Cannata sollte Frankfurts neue Nummer eins im Tor sein (zuletzt drei Jahre in der höchsten schwedischen Liga tätig), Cameron Brace könnte der Mann sein, der Brandon Ranford ersetzt und mit Cody Kuynk kommt ein Center für die erste oder zweite Reihe.

Schafft es das Trainerteam die miserablen Specialteams der letzten Saison auf Vordermann zu bringen (kombiniert hatten die Löwen 94,71%)? Mit Matti Tiiilikainen (Rückkehrer war bereits 18/19 und 19/20 Headcoach in Frankfurt) und Jane Kujala setzt man auf zwei finnische Coaches in einer sehr nordamerikanischen Kabine. Vielleicht hat man sich auch nur für die zwei entschieden, damit sich Ville Lajunen unter Landsmännern wohlfühlt und die ganze Liga klein schießt.

Man spricht ja oft davon, dass das zweite Jahr in der DEL das Schwerste sei, aber mit diesem Kader sehe ich da eher keine Probleme.
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Moritz Mühlbauer